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Wy + Kraków Loves Adana – präsentiert von Fake Empire

Fake Empire lässt euch und den Hafven von zwei Indiepop-Juwelen verzaubern: Wy und Kraków Loves Adana sind sinnlich und fragil, wie es nur junge Liebespärchen sein können. Das eine (wenn ihr uns fragt): 'The next big thing' aus Schweden! Das andere: Hamburger Indie-Darlings an der "Schnittstelle zwischen Dancefloor und Wohnzimmer" (Intro Magazin).

20 Uhr Einlass
21 Uhr Beginn

Tickets:
gibt es für 10,- € an der Abendkasse - Hafven Mitglieder zahlen nur 9,- €.

Nach langem Warten ist im Herbst 2017 endlich das Debütalbum von Wy erschienen. Es heißt: OKAY. Ein klarer Fall von Understatement. Oder Indiepop-Schüchternheit? Das Malmöer Duo verhandelt Themen, die uns alle beschäftigen: Selbstzweifel, Versagensängste und die täglichen Dramen der Liebe. "Wir küssen unsere Wunden und spielen traurige Gitarren bis unsere Finger wund sind", umschreiben Ebba Ågren und Michel Gustafsson die Ambivalenz ihres Sadcore-Entwurfs. Das gelingt den beiden ohne Pathos. Mal gewittert die Gitarre, vor allem aber werden die Lieder getragen von Ågrens ausdrucksstarker Stimme und bleiben bei aller Melancholie stets leicht und sanft wie eine Frühlingsbrise. Wy lassen einen zarten Pop-Appeal erblühen, der es mit Lykke Li, Daughter, Zola Jesus und Cigarettes after Sex aufnehmen kann.

Kraków Loves Adana sind Meister eines Genres, das 'Indie Noir' heißen müsste. Seit über zehn Jahren musiziert Singer-Songwriterin Deniz Cicek schon mit ihrem Partner Robert Heitmann. Ihre polnisch-türkischen Wurzeln haben die Wahl-Hamburger im Bandnamen verewigt. Kraków Loves Adana klingen ähnlich verzweifelt und reduziert wie Wy, nur düsterer, manchmal auch trotzig. Ciceks dunkles Timbre hat dabei die Eleganz einer Lana Del Rey oder Nico. Von diesen Qualitäten hat die Musikpresse längst Notiz genommen. "Nicht nur The xx betören mit minimalem Aufwand maximal", schwärmte der Musikexpress, während das Rolling Stone Magazin die Band als "nicht ganz so verstylte Ausgabe von The xx" gefeiert hat. DIE ZEIT schlug in eine andere Kerbe: "So klängen Prefab Sprout, wenn deren Paddy McAloon eine nicht gar so große Liebe zum Melodram kultiviert hätte." Pünktlich zu unserem Konzert erscheint am 6. April das neue Album SONGS AFTER THE BLUE.

Veranstaltung bei Facebook

Fake Empire ist ein Kollektiv von Musikenthusiasten, das seit 2011 Konzerte in wechselnden Locations veranstaltet: im Kulturpalast Linden, im Lux, in Kneipen, früher im GiG - und seit diesem Jahr auch im Hafven. Die Bands klingen melodiös, verspielt und schrammelig zugleich, mit einer Haltung, die im DIY des Punk verwurzelt ist. So lieben wir Indie!

“Tiptoe through our shiny city / With our diamond slippers on / We're half awake in a Fake Empire“ - The National