Hafven Community Team gewinnt beim InsureTech Hackathon “HackITover”

 
 Das InsureHafven-Team mit Rolf Schumann von SAP. Foto: www.scheffen.de

Das InsureHafven-Team mit Rolf Schumann von SAP. Foto: www.scheffen.de

TL:DR

Das Hafven Community Team #InsureHafven ist beim HackITover Hackathon der Talanx angetreten und hat den SAP+Talanx Sonderpreis gewonnen. Der Preis umfasst ein 5-tägiges PopupLab im Hafven mit SAP und Talanx, in dem der auf dem Hackathon entwickelte Prototyp zu einem Minimum-Viable-Product (MVP) weiterentwickelt wird.

 Foto: www.scheffen.de  

Foto: www.scheffen.de
 

Team

Hinter InsureHafven standen Kevin Raetz, Philipp Schelske, Stefanos Tsoutis, Paul K. Deuster, Kaleb Schiffmann, Mücahit Celik und Reinhard Henning. 
Kevin, Philipp und Stefanos bilden Ignaris, ein Beratungsunternehmen für Machine Learning & Deep Learning Anwendungen im Unternehmenskontext. Vorher haben sie Erfahrung in AI & Blockchain Startups und autonomen Fahr Projekten gesammelt. 
Kaleb ist freiberuflicher Berater für IT-Strategie und Change-Management und ist der Versicherungsfuchs im Team, mit 8 Berufsjahren in verschiedenen Positionen bei der Talanx. 
Paul ist Software-Entwickler beim Management und IT-Beratungsunternehmen Holisticon AG, wo er sich vor allem mit Java und Blockchain Entwicklung beschäftigt. 
Mücahit ist Frontend-Entwickler und studiert noch an der Universität Bremen. 
Reinhard ist der alte Hase im Team und arbeitet als freiberuflicher Entwickler. 
Alle Teammitglieder (außer Mücahit, den wir auf dem Hackathon kennen gelernt haben) sind Hafven Mitglieder und haben sich über die Community als Team gefunden.

 Das Team bei der obligatorischen Nachtschicht.

Das Team bei der obligatorischen Nachtschicht.

Team- und Ideenfindung

Kevin, Philipp und Stefanos hatten über die Hafven-Community Gruppe auf Facebook von dem Hackathon erfahren und sich entschlossen daran teilzunehmen. Bei der Ideenfindung traf sich Stefanos mit Kaleb, der mit seinem Versicherungswissen über die Organisation und Probleme von Versicherungen bestens informiert ist. Hieraus entwickelte sich schlussendlich die vorgestellte Idee, bei der Kalebs Wissen über Gruppenversicherungen entscheidend war. Anschließend wurde, bei einem spontanen Team-Meeting im Cafve, Paul von uns auf den Hackathon angesprochen. Die Anmeldung in allerletzter Sekunde war erfolgreich! Reinhard hatte sich unabhängig von uns angemeldet und wir vervollständigten das Hafven-Community Team. Wobei, ein Designer fehlte uns noch in unserem Team. Auf dem Hackathon haben wir dann noch Mücahit kennengelernt, der sich als Designer ausprobieren wollte.Team InsureHafven war ready!

  Foto: www.scheffen.de

Foto: www.scheffen.de

Idee

Die Idee von Kaleb war folgende. Bisher gibt es einige Vermittlungsplattformen wie Check24 oder Clark. Diese basieren trotz dem digitalen Geschäftsprozess auf dem marktüblichen Provisionsmodell und sind dadurch nicht komplett unabhängig bei der Beratung. Hundertprozentiger Fokus auf Kundenbedürfnisse ist daher naturgemäß nicht die treibende Kraft bei diesen Marktteilnehmern und wird so niemals den Stellenwert haben, der aus Verbrauchersicht dringend gebraucht wird. Außerdem sind klassische Einzelversicherungen, je nach Risikoklasse, ziemlich teuer. 
Das Problem ist hierbei vor allem, dass z.B. Menschen die körperlich anstrengende Arbeit verrichten, ein Vielfaches von Versicherungsbeiträgen zahlen als z.B. Büroarbeiter. Dieses an sich, ist aus Versicherer Sicht nachvollziehbar, da körperliche Arbeit höhere Risiken aufweist. Besonders problematisch ist für uns aber, dass Büroarbeiter ein Vielfaches von z.B. Handwerkern, Bauarbeitern, Pfleger und Friseuren verdienen. Leider können sich die meisten Risikoberufe gar keine gescheite Absicherung leisten. Ist das fair? Wir glauben nicht. 

Unsere Lösung für diese Probleme ist eine soziale Gruppenversicherung. Menschen aus verschiedenen Risikoklassen werden in Gruppen zusammengefasst, die zusammen versichert werden - als eine so genannte Gruppenversicherung. Statt der marktüblichen Provision, die bei einigen Produkten horrende Summen annehmen kann, verlangen wir pro Versicherungssparte einen fixen Betrag. So garantieren wir eine objektive Empfehlung der Produkte und eine provisionsunabhängigen Kaufprozess. 
Durch smarte Algorithmen aus dem Bereich des maschinellen Lernens und unserer Expertise im Bereich Data Science wollen wir den Versicherungsmarkt aufwühlen und fairer für Kunden, aber auch preiswerter für den Versicherer gestalten. Wir sagen dem Verkauf nach Provision den Kampf an!

 Kaleb und Stefanos pitchen der Jury die Idee. Foto: www.scheffen.de  

Kaleb und Stefanos pitchen der Jury die Idee. Foto: www.scheffen.de
 

Ablauf und Preis

Die Challenge war mit den zur Verfügung gestellten APIs einen Prototypen in 30 Stunden zu entwickeln. Zwischendurch gab es Mentoring und Coaching Sessions. Dörte vom Smart City Hub und Jakob Baron von der Talanx haben mit uns einen Ideencheck durchgeführt und Feedback zur Pitch-Story gegeben. Damit konnten wir sowohl aus Versicherung als auch Startup Sicht unseren Pitch feinschleifen. Nach Ablauf der der Coding-Zeit wurden die Pitches von den 23 Teams gehalten. Jedes Team hatte drei Minuten Zeit für den eigentlichen Pitch und zwei Minuten für Fragen und Antworten. 
Das Team konnte den SAP+Talanx Sonderpreis gewinnen. SAP und Talanx möchten die Idee und das Team weiter unterstützen. Dafür ist ein 5-tätiges PopupLab mit SAP und der Talanx angesetzt, in dem der auf dem Hackathon entwickelte Prototyp zu einem Minimum-Viable-Product (MVP) weiterentwickelt wird. Wie es mit InsureHafven weitergeht und in welcher Form wird sich noch zeigen.

Falls ihr noch Fragen habt, schreibt mir einfach eine E-Mail unter stefanos@ignaris.de oder besucht uns im Hafven Open Space.

Euer Stefanos

 Das Team mit Mira, die auch aus der Community ist und die Gesundheitsapp "FutureHealth" gepitched hat.

Das Team mit Mira, die auch aus der Community ist und die Gesundheitsapp "FutureHealth" gepitched hat.